Nicht alles ist zum Besten bestellt auf dieser Erde.
Hilfe ist überall – auch im Fricktal – gefragt und nötig.

Auf der anderen Seite gibt es auch im Fricktal Einwohnerinnen und Einwohner, denen es finanziell gut geht und denen das Fricktal am Herzen liegt. Leute, die bereit sind zu Helfen, kulturelle und volkskundliche Belange zu Fördern und Hilfsbedürftige direkt oder indirekt zu unterstützen.

Einzelne Personen können wohl helfen. Es stellt sich aber oft die Frage "wie" um so mehr, als solche Gönnerinnen und Gönner nicht unbedingt namentlich genannt oder in den Vordergrund treten wollen.

Selbstverständlich können und sollen Einzelpersonen direkte Hilfe leisten, wo immer dieser unbürokratische Weg Sinn macht. Manchmal braucht es aber den Einsatz einer Organisation, die Hilfe vermitteln kann, besonders auch dann, wenn Spenderinnen und Spender zu etwas Gutem beitragen möchten, ohne namentlich genannt zu werden. Hier können können Stiftungen einen wertvollen Beitrag leisten.

Eine Möglichkeit zu helfen sind z.B. Spenden an Stiftungen.

Im Fricktal gibt es verschiedene solcher Stiftungen.
Viele sind persönlich. Die Stiftungszwecke sind zum Teil eng begrenzt.

Dadurch kommt es zu vielen Einzelaktionen.
Beschränkte Mittel werden für spezielle Ziele eingesetzt.

Aus diesen Gedanken heraus hatte Anton Rüetschi, Gipf-Oberfrick, die Idee, eine Sammelstiftung zu gründen. Eine Sammelstiftung mit dem Ziel, Geld und Kräfte aus dem Fricktal für die verschiedenen Belange des Fricktals einzusetzen.

Von der Idee bis zur Gründung der Stiftung "Pro Fricktal" verging noch einige Zeit. – Viele Überlegungen, Gespräche und Kontakte waren nötig, bis das Konzept für die Stiftung "Pro Fricktal" erarbeitet war:

Am 28. Juni 2001 – einige Jahre nachdem Anton Rüetschi die Idee hatte – haben 10 Stifterinnen und Stifter, die ein Kapital von Fr. 240'000.– zeichneten, die Gründungsurkunde und die Statuten unterzeichnet und damit die Stiftung "Pro Fricktal", im Sinne von Art. 80 ff ZGB, gegründet.